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RSSPrint

Glaubenskurs in anderem Gewand

Essenszeit im Hause Luther. Um seinen Tisch versammelten sich nicht nur seine Familie und Angehörige, sondern auch Studenten, Freunde, Reisende und Interessierte, die gerade im Hause zu Gast waren. Die Stimmung zu Tisch war gelöst. Statt zu schweigen, wie es für Martin Luther während seiner Mönchszeit üblich war, leitete er häufig kurz nach Beginn des Essens in ein lebhaftes Gespräch über. Für uns die Idee eines ganz neuen Angebotes rund um den eigenen Glauben. 

Die Gesprächsinhalte kannten keine Tabus. Alles konnte hier besprochen werden. Aber selbstverständlich waren es meistens theologische oder kirchliche Themen, die erörtert wurden. Die Gespräche verliefen zumeist in lebhafter Diskussion. Ein reger Gedankenaustausch entwickelte sich. Manchmal hielt Martin Luther aber auch eine längere Rede, die er zwar nicht als solche konzipiert hatte, die sich aber als Folge seiner spontanen Überlegungen und Gedanken ergab.

Essenszeit in unserer Gemeinde. Vielleicht auch Auszeit in unserem Alltag. So sollen sich - wie damals - auch um unseren Tisch viele versammeln, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Keine Tabus wollen wir kennen, denn alles kann bei uns besprochen werden. Aber selbstverständlich gibt es auch zu jedem Essen ein vorbereitetes Thema, das mit uns und unsrem Glauben zu tun hat. Am Ende treffen sich sowieso alle in der Küche. Wo andere aufhören, lassen wir es beginnen.

An jedem Termin wird nach einer kleinen Vorspeise ein anderes Gericht serviert. Beim gemeinsamen Essen und Trinken werden wir nach einem kurzen Impuls zum jeweiligen Thema unsre Erfahrungen und Erlebnisse austauschen. Anschließend wollen wir über unsre Sicht, über unsere Erwartungen und über unsere Vorstellungen ins Gespräch kommen. Den Abschluss bildet ein kurzer Vortrag zum jeweiligen Thema. Ausklingen lassen wir das Essen und den Abend mit einem Gebet und dem Segen Gottes für unseren Weg.

Letzte Änderung am: 20.06.2020